"Stony-Silence" --->
stellte mir nachfolgende CD-Kritiken zur Verfügung:

 

(Ich habe diese 1:1 übernommen, danke Stony!)

Folgende Alben: 

1. ) HH&L Album: HH&L war mein zweites a-ha Album nach ME/MS. Anfangs musste ich mich erst an den Synthie Pop gewöhnen, denn ich war von ME/MS ja doch eher die leichte Pop und Dance-Schiene gewöhnt. Trotzdem für mich ein wunderschönes Album, das eigentlich fast nur Höhepunkte hat, an manchen Stellen aber einfach zu komerziell gehalten ist

Take On Me:
Gleich vorneweg: Ich hab A-Ha NICHT mit diesem Lied kennengelernt, deswegen ist es für mich bloß ein Song wie jeder andere auch. Nix besonderes.) Was mir gleich beim ersten Hören wahnsinnig gefallen hat, war klar Morten's Stimme. Dieser wahnwitzige Refrain, der so tief anfängt und so hoch aufhört. Er gehört zu den schnelleren Nummern, man kann mittanzen, er macht Stimmung. Besonders angetan hat es mir das Schlagzeug. Keine Ahnung warum genau mir das so gut gefällt. Es ist nicht nervig, sondern treibt den Song so schön an.

Train Of Thought: (Der Remix gefällt mir besser, da ist mehr Pepp dahinter, als auf der Album-Version Trotzdem einer meiner Fav's auf HH&L). Ist in gewisser Weise so richtig schön düster. Die Panflöte finde ich manchmal ein klein wenig aufgesetzt, kommt aber auf meine jeweilige Stimmung an. Und wieder Mortens Stimme "He carries with him", so dermaßen tief, da laufen einem Schauer über den Rücken. Ich finde den Text unglaublich gut. Der hatte es mir sofort angetan.

Hunting High And Low: (Auch hier finde ich den Remix um Längen besser) Bei der Album Version ständig dieses nervige "Plong Plong" im Hintergrund nervt mich manchmal total, deswegen hör ich mir die Album Version kaum an. Abgesehen davon wahrscheinlich DIE Ballade schlechthin. Wunderschön und einfach nur zum Träumen. (Ich liebe das "Gekreische und Geflatter" der Möven ;)) Was mir besonders gefällt ist, dass sie so zart anfängt und Mortens sich am Ende fast die Seele aus dem Leib "schreit". Auch hier: Text einfach nur genial!

The Blue Sky: Am Anfang DER Tiefpunkt des Albums. Aber, wie so oft, einmal näher damit beschäftigt, wurde es zu einer richtigen kleinen Perle. Dieses etwas "hallende" im Hintergrund gefällt mir sehr gut. Auch die Aufteilung des Songs, dass Morten die Strophen fast "redet", oder zumindest sehr kraftvoll singt, und den Refrain wieder in dieser hohen Tonlage singt. (Aber die Demo ist besser ;))

Living A Boy's Adventure Tale: Mein absoluter Liebling. (Habt ihr ja bestimmt schon gemerkt ;)) Fängt schon mega-mässig an. Dieses hohe "aahaaaaa" von Morten und dann setzt das Schlagzeug ein. Der einzige a-ha Song, den ich in einer verdammt hohen Lautstärke höre. Die Flöte (???) im Hintergrund verleiht dem Song etwas geheimnisvolles, ein Märchen eben Morten spielt hier endlich alles aus, was er mit seiner Stimme kann. Mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen. Der Song ist so schön, man muss sich einfach hinsetzen und ihn auf sich wirken lassen. Ich möchte ihn nicht zerreden. Nur eins noch: Das "gequälte" "Living a boy's adventure tale" am Ende hat es mir besonders angetan.

The Sun Always Shines On TV: Wohl einer der "rockigsten" Songs, den die Jungs je abgeliefert und als Single veröffentlicht haben. Verdammt, der fetzt!! Kräftiges Schlagzeug (für 80er-Synthie-Pop-Verhältnisse ;)), nach vorne treibendes Keyboard, auf dem Mortens Stimme fast zu "thronen" scheint. (Scheiße, watt ein Gelaber ...  Meiner Meinung nach um Längen besser als TOM, weil er einfach mehr Pfeffer hat. (Im Übrigen der Song von a-ha, bei dem auch meine Mutter regelmässig auf "lauter" stellt ;))

And You Tell Me: Für meinen Geschmack viel zu süß und zu kitschig, fällt in der Qualität gegenüber den anderen Song viel zu sehr ab, passt einfach nicht auf das Album. Für mich nur ein "Lückenfüller". Trotzdem von Morten sehr schön gesungen. Das ist aber auch schon das einzigste.

Love Is Reasons: Auch ziemlich kitschig, aber in einer Art und Weise, die mir sehr gut gefällt. Synthie Pop as its best. Hatte es mir gleich von Anfang an angetan. Ich liebe diesen Song. Ist nicht so "langweilig" wie AYTM, einfach ein süßer Love-Song. Mehr fällt mir hier nicht ein. Ist eben einfach Bauch-Sache. Ich kann nicht genau sagen, warum ausgerechnet dieser Song mir so gefällt. Es ist einfach eine Tatsache.

I Dream Myself Alive: In meinen Augen nicht ganz so kommerziell gehalten wie der Rest des Albums. Bedurfte ein paar mal mehr des Hinhörens, bis er mir wirklich gefallen hat. Hat auch so eine gewisse düstere Schiene und das gefällt mir. Auch hier wieder einmal: Der Text einfach nur genial. "I knew this world would break my heart". Die durcheinander sprechenden Stimme erwecken das Gefühl eines totalen Durcheinanders, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. (Versteht jemand, was ich meine?? *gg* :D)

Here I Stand And Face The Rain: Leicht spanischer Flair am Anfang, dann Keyboard und Schlagzeug. Was dazu führt, dass auch dieser Song mir unglaublich gut gefällt Der Refrain vor allem. Wieder dieser tiefe Anfang und dann das ziemlich hohe Ende. Aber auch in den Strophen spielt Morten einiges aus, was er mit seiner Stimme kann. Ein wirklich gelungener Abschluss des Albums. Nicht zu schwarz und düster, wie andere Songs.



SD-Album: Bis vor dem Release von "Lifelines" meiner Meinung nach das zweitbeste Album (nach Memorial Beach), LL hat ihm nun diesen Rang abgelaufen. Was nichts daran ändert, dass es wirklich ein Hammer Album ist. Und ich denke, hier steckt mehr a-ha drin, als dies noch bei HH&L der Fall gewesen war. Ist zweifellos eines der besten Alben der 80er. Und den Fehler mit MS verzeih ich ihnen mal ...

Scoundrel Days: Gleich zu Anfang des Albums ein echter Knüller. Scoundrel Days verhilft dem Album zu einem wunderbaren Start. Erst das sanfte Keyboard, dann Mortens unvergleichliche Stimme. Wirkt sehr dramatisch, vor allem als der Refrain einsetzt. Ein verdammt starker Song, mit wunderschönen Arrangements. (Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber mir gefällt besonders Morten's "Ihhyyeeeiiyäää" *gg*, das sich teilweise durch das ganze Album zieht.) Der Song baut sich langsam auf und wird dann in der Mitte wieder ganz klein, bis abermals der Refrain mit Mortens fantastischer Stimme einsetzt. Einer meiner Fav's auf SD.

The Swing Of Things: Nach dem schnellen SD nun ein etwas ruhiger Song. Schlagzeug, Keyboard, das mir hier wirklich gefällt. Die Gefahr ist beim Keyboard immer da, dass es anfängt zu nerven, wenn immer dasselbe gespielt wird. Trifft hier aber nicht zu. Besonders gut gefällt mir die Stelle gegen Ende. "And when she glows in the dark ...", weil Morten das da so schön flüstert. Denn das hatten wir beim vorherigen Album nicht. Ist eine schöne Abwechslung. Auch dass man hier Paul und Mags im Hintergrund singen hört. Das macht a-ha teilweise für mich aus. Dass man die beiden anderen auch mal raushört. Und wieder: Wunderschöner Text!

I've Been Losing You: Eine richtige Rock-Nummer auf einem Pop-Album. Kräftiges Schlagzeug (bei der live-Version gefällt mir besser, dass sie Pauls E-Gitarre mit einbinden. Denn die fehlt hier ja gänzlich.), starker Gesang. Gefiel mir anfangs überhaupt nicht, ich fand, es passte nicht zu diesem Album. Es fiel so völlig aus der Reihe ... :roll: Aber gerade das macht es heute für mich zu einem wirklich starken Song. Weil es so anders klingt als der Rest des Albums. (Was ich vor allem richtig "cool" an dem Song finde ist, dass er dieses "Pseudo-Ende" hat. Da holen sich die Jungs bei Konzerten immer doppelt Applaus. :D)

October: Nach den Möven bei HH&L nun hier eine zweite "Situation", die aus dem wahren Leben genommen wurde. Mir gefällt es, dass ich hinhören muss. Und dann diesen Zug heranfahren höre, die Rufe, die Ampel am Bahnübergang, die Frau, die von einem Ohr in Richtung des anderen läuft. Und dann Trompeten. Beim ersten Hören hatte das für mich das Flair einer kleiner irischen Stadt (ich weiß, er singt "english town..."), die Musik schien direkt aus einem Pub zu kommen. Morten imitiert mit seiner Stimme den kalten Wind. Und singt wieder in dieser tiefen Tonlage. Das erste und einzige wirklich langsame Stück auf SD. Gefällt mir allerdings nur, wenn ich in der Stimmung dazu bin.

Manhattan Skyline: Hach, was soll ich sagen? Dieser Song ist der schlechteste a-ha Song aller Zeiten für mich. Fängt ja ganz süß und niedlich (und vor allem: anhörbar) an, aber wenn der Refrain einsetzt, schalte ich aus. Das ist einfach nicht a-ha für mich. Es ist einfach nur ein furchtbares Rumgeblöke in meinen Augen. Schrecklich. Ich werde diesen Song wohl nie leiden können. Der absolute Tiefpunkt von SD und der gesamten Musikalischen Geschichte von a-ha. :X (Obwohl ich zugeben muss, dass der Text gut is. Der hat was.)

Cry Wolf: Es hat laaaaange, sehr laaaaaange gebraucht, bis ich diesen Song zumindest teilweise lieben gelernt habe. Live ist er besser als auf dem Album. Beim ersten hören fand ich ihn einfach nur nervig. Dieses blödsinnige "uuhuuu" Geheule .. ich war von a-ha eine andere Qualität gewohnt, deswegen wirkte das hier einfach nur doof auf mich. Heute gehört er einfach zu den Klassikern. Mehr kann ich nicht sagen. Ich hör ihn mir manchmal gerne an, weil er einfach Stimmung machen kann und eben weil er nicht sp anspruchsvoll ist, aber ein anderes Mal finde ich ihn einfach nur peinlich. :roll:

We're Looking For The Whales: Fängt sehr dramatisch an. Und ich weiß nicht, ob es an dem Titel liegt, aber diesen Anfang verbinde ich immer mit Wasser. (Wer weiß, wenn der Song nicht so heißen würde, mit was ich es dann verbinden würde ...:roll: ;)) Kein schlechter Song, aber auch kein wirklich guter. Passt zum Album, ist leicht beschwingt und macht Stimmung. Ansonsten finde ich ihn eher etwas flach, ich denke, man hätte mehr aus ihm machen können. Fragt mich jetzt aber nicht, wie. 


The Weight Of The Wind: Mein absoluter Fav auf SD. Und auch einer meiner all-time-favourites! Ein verdammt anspruchsvoller Text, eine geniale Songstruktur. Super Keyboard. Was mir besonders gefällt, ist die Art wie Morten das singt. Immer zwei Worte. "Your face" ... "look new" .... (Ist euch das schon mal aufgefallen? :)) Hat Pep, einen starken Refrain, mein Lieblingsteil ist das Keyboard-Solo gegen Ende des Songs, auf den gleich die E-Gitarre folgt. Der Song lebt total von Mortens Stimme ... und dem Gesang von Mags und Paul im Hintergrund. Manchmal hab ich so Bock auf ihn (also jetzt auf den Song ;)), da läuft er stundenlang in der Endlosschleife. Und er wird nie langweilig.

Maybe Maybe: Wieder so in der Art von "Love is reason" Ich liebe ihn total, weil er so süß und total unsinnig ist. Aber der Text hat meines Erachtens nach wirklich einen wahren Kern und das gefällt mir. Was ebenfalls dazu beiträgt, dass der Song einer meiner Lieblinge ist die Tatsache, dass ich eine kleine aber schöne Erinnerung mit dem Song verbinde. Neben TWOTW und SD mein klarer Favourit.

Soft Rains Of April: Ein wirklich fantastischer Song. Vor allem Mortens etwas schleifende Art zu singen macht ihn zu einem wirklichen Highlight des Albums. Was mir allerdings nicht so gut gefällt ist dieses Instrumental-Teil in der Mitte. Das geht mir einfach zu lang und wird schnell langweilig. Ansonsten, ein wirklich würdiger Abschluss des Albums. Es hört mit diesem Song genau so gut auf wie es angefangen hat.



Stay On These Roads: Für mich ein Klassiker, einfach zeitlos schön. Die eisige Atmosphäre, die der Song verbreitet (was hauptsächlich an Morten's glasklarer Stimme liegt), hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Sanfte Keyboard-Klänge, aber andererseits auch ein kräftiges Schlagzeug. Ein verdammt guter Text, so geheimnisvoll. Vor allem gefallen mir die Wechsel der Worte, mit denen die Zukunft ausgedrückt wird. Erst singt er "shall" (das hat so den Beigeschmack von "vielleicht" für mich) und dann "will" (das drückt für mich aus, dass er glaubt, dass es ganz bestimmt geschehen wird)

The Blood That Moves The Body: Wie der Song schon anfängt, so dramatisch. Anfangs leicht eintöniges Keyboard, aber als Morten's Gesang einsetzt, wird der Song richtig gut. Mags und Paul wieder im Hintergrund. Ein eingängiger Pop-Song (ich mag ihn sehr, auch wenn er nichts wirklich besonderes ist), nicht zu düster, aber auch nicht zu beschwingt. Die Dramatik steigert sich immer weiter, bis Morten schließlich "My Girl!" ruft. (Eine verdammt gute Stelle im Song!) Gut gefällt mir auch das Ende des Song. "Covers the ground" ... "Covers the ground", so ohne Sinn einfach in die Melodie hineingworfen.

Touchy!: Das ist wohl einer der Songs, an dem sich die Geister scheiden. Die einen halten ihn für absoluten Kitsch, die anderen einfach nur für genial. Ich gehöre zu den letzteren ;)) Verdammt, wie ich diesen Song liebe!!! :jump: Sowas von schwachsinniger Text (für a-ha Verhältnisse ;)) Ich finde, er macht einfach nur happy. Die Trompeten, das Keyboard, Morten's Gesang, das passt hier einfach alles zusammen um einen wunderbar beschwingten Song zu kreieren (Watt ein Wort!! :lol:) War der erste a-ha Song, den ich bewusst im Radio wahrgenommen hatte, und der in regelmässigem Abstand laut durch die Wohnung hallt. 

This Alone Is Love: Totaler Stimmungswechsel. Vorhin noch das beschwingte, heitere und nun auf einmal wieder der Ernst des Lebens. Morten singt teilweise richtig leidend diesen kurzen Text, manchmal voller Power, dann wieder ganz zart. (Mag die Art, wie er "out in the blue" singt ;)). Musikalisch unterscheidet sich der Song in meinen Ohren nicht sonderlich von den restlichen des Albums. Lediglich der Instrumental-Teil im Mittelteil des Songs ist ein wirkliches Highlight. Kann in meinen Ohren nicht lange genug andauern.

Hurry Home: MEIN SONG!!! Ich hab eigentlich keine Rangliste, was a-ha Songs angeht, aber der hier wird immer ganz oben stehen. Songs, die mir gefallen wollen, müssen mich sofort in ihren Bann ziehen, und das hat dieser hier mit Leichtigkeit geschafft. Ich liebe einfach alles an ihm. Die Melodie, das Tempo, Morten's Gesang, den Text. Besonders diesen fast schon "gerappten" Teil "she's alone, she got no money". Und immer wieder der Gesang und dann das "He's doing right!" danach. (Ihr seht schon, vor allem auf Text und auf dem Gesang liegt hier mein Augenmerk.) Was mir gleich aufgefallen ist: Am Anfang hat der Song eine gut organisierte Struktur, gegen Ende läuft er völlig aus dem Ruder, total chaotisch. Keine Strophen mehr, kein Refrain, nur noch einzelne Sätze. (Den könnten sie übrigens auch mal live spielen! :elchgrin:)

The Living Daylights: Hier hatte ich mein erstes a-ha Erlebnis: Bitteschön, wie kann es sein, dass jemand in ein und demselben Song so dermaßen hoch und so verdammt tief singen kann? :roll: :roll: Ich bin totaler James-Bond-Fan und TLD ist einer der besten Bond-Titelsongs, die es gibt. Eingängige Melodie, die einem sofort im Ohr sitzen bleibt. Interessantes Keyboard, klingt so richtig nach "Abenteuer", aber auch nach Hinterhalt. (James Bond eben ;)) Morten geht stimmlich total aus sich heraus, hat Power in der Stimme (die er auf diesem Album nicht wirklich oft ausspielt). Defintiv einer meiner Fav's auf SOTR.

There's Never A Forever Thing: In meinen Augen die einzige wirkliche Ballade auf dem Album. Und dann auch noch so eine von der Sorte, die einem die Tränen in die Augen treibt. Schon die Melodie klingt so einsam, Morten verleiht dieser Einsamkeit wieder einmal eine unglaubliche Kälte. Man fühlt sich so einsam, so verloren, möchte sich an dem letzten Funken Liebe festhalten. Morten verspricht, mit ihr zu warten bis zum Anbruch des Morgens. Sie weint. Warum? Hat er sie verlassen? Er hat alles versucht, um bei ihr zu sein. Und doch - alles ist zu spät. Und wir sind wieder bei der Einsamkeit in der Melodie angelangt. a-ha's Schwermütigkeit zum Greifen nahe. Ich liebe den Song.

Out Of Blue Comes Green: Mensch, das ist so ein erstklassiger Song, aber Anfangs DER Skipper auf der Platte. Ich konnte mit dem Text und mit Morten's Art das zu singen einfach überhaupt gar nichts anfangen. Man muss wirklich einmal konzentriert hinhören um zu entdecken, was für ein kleines Meistwerk diese 6 Minuten 40 doch sind. Den Song vorantreibendes Keyboard, das hier perfekt mit dem Schlagzeug hramoniert und mit der (hört ihrs? Gaaaanz weit hinten, noch weiter hinten als Pauls Stimme) kleinen "Rassel" wunderschön zusammenpasst. Auch der Text ist einfach nur phänomenal. "proud that I am to be born into such hands". Das einzige was mich stört ist der lange Instrumental Teil am Ende des Songs. Der nervt manchmal einfach nur.

You Are The One: Ich bin mir bis heute nicht im Klaren, was ich für eine "Beziehung" ich zu diesem Song habe. :lol: Auf den ersten Blick ist es einfach nur Kitsch pur. Wenn man genauer hinhört ein kitschiger Popsong, der einfach nur leicht zum mitgröhlen ist (auch wenn Mags ab und zu Probleme mit dem Text hat ;)) Ihr seht: Man kann einem Song ohne Tiefgang auch keinen verleihen, und wenn man es noch so sehr will. Am Besten gefällt mir hier noch, wie Morten das "in" singt, so leicht gezogen. Das mag ich. Ansonsten ist hier nicht viel zu sagen. Passt nicht wirklich auf das Album, is aber eben nunmal da. :roll:

You'll End Up Crying: Bitteschön, was soll das darstellen??? Einen Song?? Das kann ich wohl als DEN Flopp der Platte bezeichnen. Dieses Spanische Getröte am Anfang?? Morten leiert den Text (der in meinen Augen wunderschön ist) einfach nur so runter. Warum haben sie diesen Song aufgenommen?? Um die 10e auf dem Album vollzukriegen? Ist für mich ein Rätsel. Das Album hört nicht halb so gut auf, wie es angefangen hat. Leider.



SOTR-Album: Bestimmt kein derartiger Meilenstein  wie SD, dennoch ein gutes Album, das ich immer wieder gerne höre, und das mir meinen liebsten a-ha Song beschert hat. Der Titelsong ist mit Sicherheit ein Klassiker geworden, aber dafür sind die anderen guten Songs des Albums, wie eben "There's Never A Forever Thing", fast total untergegangen. Schade drum. Wirklich schade. 

Crying in the rain: Dieses Gewitter am Anfang, pure Dramatik, die sich aber steigert, weil der Regen so ganz leise anfängt. Erst das Tröpfeln, dann der Donner. Mir gefällt, wie Morten ganz tief singt ("walk in the sun") und dann wieder so hoch ("since we're not together"), er schreit es frömlich heraus. Für mich ist das einfach nur ein Song zum Hinhören und träumen. Ich liebe Pauls E-Gitarre (wie so oft ;)), Mags Klavierspiel … Morten singt sich seinen Liebeskummer vom Herzen. Wunderschön.

Early Morning: (Dieser Songs ist der Alltime Favourit meiner Mutter ;)) Ich kann nicht wirklich viel mit ihm anfangen, für mich hört sich das alles so flach an, so ohne Höhen und Tiefen. Morten singt eben den Text. Fertig. Nicht mehr und nicht weniger. Aber ich höre ihn mir gerne an, vor allem, weil ich das "Gejaule" der E-Gitarre so absolut faszinierend finde.

I call your name: Ohhh ... :schmacht: Morten verzückt uns mal wieder mit dem Tiefsten, was seine Stimme zu bieten hat. Gänsehaut pur! Ein wunderschönes Klavier, das man endlich mal so richtig wirklich hört, dazu das Saxophon. Eine gelungene Mischung, auch wenn sie in meinen Ohren für a-ha anfangs ein klein wenig "untypisch" klang. Doch inzwischen mag ich den Song genau so wie den Rest des Albums. Er ist nicht ganz so schwer, so voller Melancholie, wie andere Songs. Das gefällt mir. (Und ich muss noch was zum Video sagen: :schmacht: So, das reicht. ;))

Slender Frame: Ich liebe diesen Song, vor allem das Piano. Ein verdammt hammermässiger Song! Besonders faszinierend
finde ich die Stelle, wenn er „I don’t believe it, I believe it“ singt. Das Piano, das immer lauter wird, Morten diese Pause beim Singen macht. Mega!! Dann nach dem Refrain, wird wieder alles ganz leise, man hört wieder nur noch das Klavier, das dahinschwebt. Diese leise E-Gitarre im Hintergrund … :schmacht: Die Orgel am Ende gibt dem Song einen wunderschönen Abschluss. (Und was mir immer wieder auffällt: Er singt am Schluss „One more run away“ … ich frage mich immer wieder warum „one more“, wenn er doch davor im Refrain singt, dass sie es eines Tages machen werden … :vcool:)

EOTSWOTM: Die Musik am Anfang erinnert mich an den Soundtrack eines Science Fiction Filmes. Okay, bisschen weit hergeholt, aber für mich hört er sich so an. Hätte gut ein Soundtrack sein können … bis zu dem Punkt des Songs, an dem die Acoustic Gitarre einsetzt. Verdammt, hört sich das genial an! *schluck* Ich war völlig geplättet, als ich das zum Ersten Mal gehört hab. Und dann beginnt Morten zu singen. Hat dieses tiefe „Brummeln“ (ich kann’s leider nicht besser beschreiben, sorry :roll: ) in seiner Stimme … oh, wie ich es liebe Ich mag dieses leise „Guitar up“, das er flüstert. Und dann setzt der Refrain ein. Wunderschöne Streicher, Morten wie er singt, einfach unglaublich schön. (Bloß, hat schon mal jemand verstanden, was er da genau singt?? :-? :-? ) Der Instrumental-Teil nach „something’s breaking“ gefällt mir besonders gut. Der hört sich so dramatisch an, so völlig ausser Kontrolle. (Hört ihr auch das am Ende von „deep“? Trifft er da den Ton nicht richtig? Auf jeden Fall klingts in meinen Ohren bissi schief, aber ich liebe es! *gg* :D) Wenn man meint, der Song wäre zu Ende kommt auf einmal noch einmal Pauls E-Gitarre, die die Stille durchbricht. Perfekt! Der Song hört so auf, wie er begonnen hat. Mit dieser Film-Musik. Mit einem würdigen Tusch.

Sycamore Leaves: Treibendes Schlagzeug, der Song klingt teilweise richtig düster. Ich kann nicht genau beschreiben, was mir daran so gefällt, es ist einfach ein klasse Song! :jump: Es ist ein Rock-Song. Der erste richtig rockige auf dem Album. Die anderen Songs haben sich mehr auf Klavier und Acoustic Gitarre gestützt, aber hier kommt endlich mal ein richtig rockiges „Feeling“ rüber. Hier hört man gar kein Klavier mehr. Auf das haben sie ganz verzichtet. (Mist, wie sieht das denn jetzt aus? Zu EOTSWOTM schreib ich so viel und hier so wenig …

Waiting for her: Ein Lovesong wie er besser nicht hätte sein können. Der erste Song auf dem Album, bei dem Morten wirklich so hoch singt. Dieser Song ist so wunderschön. Und wieder einmal ist es das Piano, das mich völlig in seinen Bann zieht. Ich mag diese Melodie, die man fast den ganzen Song hindurch heraushört. (Besonders nachdem er „our sweet little love has gone“ singt. :schmacht: ) Was mir besonders gefällt: Wie er das „didn’t I“ soooo lang zieht! Einfach genial! *grins* Ein gaaaaanz kleines bisschen aufgesetzt finde ich wirkt manchmal das „aahhhh“ von Mags und Paul im Hintergrund. Das hätten sie gerne weglassen können. :roll: Und nach dem „telling you“, wird der Song wieder ganz klein. Hört sich so zerbrechlich an. Wie eine junge Liebe, die man ganz leicht kaputtmachen kann. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber was Morten da singt hört sich in meinen Ohren so verdammt ehrlich an … *räusper* :roll: … Wieder mal so ein angetäuschtes Ende am Schluss! Genial! :jump:

Cold river: Hmmm … ich hab irgendwie ein gespaltenes Verhältnis zu diesem Song. Auf der einen Seite ist er von der Musik her so wie ich a-ha hören will. Let’s fetz, guys! Purer Rock dieser Song! Auf der anderen Seite finde ich, dass Morten teilweise stimmlich mit der Musik nicht klarkommt. Was ich besonders an dem Refrain merke. Die Strophen sind ja noch richtig gut gelungen, aber der Refrain, nö, dem kann ich absolut gar nix abgewinnen. Der hört sich so einfallslos an. Überhaupt nicht mein Geschmack. Was mir dagegen besonders gut gefällt, ist das von Paul und Mags im Hintergrund. („river run so deep“ …) Das hört sich für mich irgendwie ein wenig nach Middle of the road an. (Kennt die noch jemand? :D) Und was mich dabei immer wieder fasziniert, dass Morten immer an derselben Stelle mit einsetzt zu singen. Keine Ahnung, wieso, aber DAS gefällt mir irgendwie. *gg*

The way we talk: Zu aller erst einmal, ich finde den Song gar nicht so schlecht, wie immer alle unken. Er hört sich für mich ein wenig falsch produziert an. (Man hätte dieses komischen „hallen“ weglassen können, dann wäre der Song schon um einige Ecken besser :roll:) Ich mag den Song, er ist so schön Jazz-Mässig. Aber er ist auf DIESEM Album etwas deplatziert. Auf ein anderes hätte er bestimmt gepasst, doch hier wirkt er so fremd. Er passt einfach nicht zum Rest. Trotz allem: Ich mag ihn! 

Rolling thunder: DAS nenne ich einen Song! Perfekt! Alles passt! Kleine, sanfte Strophen, ein energischer Refrain! Als ich ihn zum ersten Mal gehört hab, dachte ich mir „Wie jetzt? Nochmal „Crying in the rain“?? Hää??? :-?“ Aber man merkt sehr schnell, dass es wirklich ein anderer Song ist! Morten’s Art, die Wort in die Länge zu ziehen gefällt mir. Besonders, wie er „thunder“ singt. :schmacht: Ich finde, Morten spielt wieder mal alles aus, was er mit seiner Stimme kann. Verdammt hoch „the rain …“ und dann wieder dieses Gänsehaut-Tief bei „but hey“. Der Song hat den wohl besten Text des Albums. Er hat mich schon immer fasziniert. Für mich ist dieser Song ein einziges Versprechen. Er wird immer da sein, bis alles vorbei ist, er wird immer an ihrer Seite sein, er verspricht es ihr. (Und irgendwie glaub ich ihm das :D)

Seemingly nonstop july: Wunderschöner Song. Mit einer Acoustic-Gitarre, die den ganzen Song über einfach nur Acoustic-Gitarre sein kann. Aber der Text ist so traurig. Sie wollten die Momente, in denen sie zusammen waren, verlängern, aber das ging nicht. Wenn ich in dieser einen Passage den Mann dieses „endless pain“ rufen höre, hab ich ein Bild vor mir. Morten in einem menschenleeren Theater, starrt auf die Bühne und denk an diesen wunderschönen Monat zurück. Der Text ist so endgültig. Treibt mir jedes mal Tränen in die Augen, wenn ich ihn höre. So wunderschön traurig … 


Fazit: Es ist verdammt schade, dass a-ha mit diesem Album nicht den Erfolg hatten, den sie verdient hätten. Zu den drei vorherigen Alben ist das hier eine enorme Veränderung. Andere Bands wären froh, sie könnten eine solche Wandlung vollziehen. Ich bin der Meinung, dieses rockigere steht a-ha verdammt gut. Für mich klingt dieses Album viel ehrlicher als die anderen und ich denke, hier drin steckt mehr a-ha als in der drei anderen Alben zusammen. Ich hätte ihnen mehr Erfolg gegönnt. Denn diese Schiene passt wesentlich besser zu den dreien, als diese Synthie-Sachen.



Anmerkung: Danke Stony, besser hätte ich es nicht sagen können, deine Meinung zu den Songs deckt sich fast immer mit meiner. R.I.

1. ) - Hunting high and low




















































2. ) Scoundrel days































































































































3.)  Stay on these roads


 
 
 
KAUFEN:
 bei www.amazon.de
 hier klicken
..hier gibt es auch Hörproben.


Fotos bestellen

empfohlene Links zur Band:
- a-ha.de.sr
- a-ha-forever.com
 - a-ha- troll